Sanierung des Ehrenmals in Peheim kann starten

Das Denkmalschutz-Sonderprogramm VIII macht es möglich.

Silvia Breher MdB besucht mit Pfarrer Uwe Börner und Josef Wobbeler, Kirchenprovisor, das Ehrenmal. Silvia Breher MdB besucht mit Pfarrer Uwe Börner und Josef Wobbeler, Kirchenprovisor, das Ehrenmal.
Heute erhielt die heimische Bundestagsabgeordnete Silvia Breher eine - nicht nur für die Kirchengemeinde St. Johanna Baptist in Molbergen - erfreuliche Nachricht aus dem Haushaltsausschuss und teilt mit:

„Für die Peheimer haben die Überreste der im Zweiten Weltkrieg zerstörten St. Anna Kirche eine besondere Bedeutung. Seit den 1960er Jahren ist dies ein Ort des Gedenkens und Erinnerns an die Opfer beider Weltkriege. Es freut mich, dass der Haushalts-ausschuss in seiner heutigen Sitzung, den Weg für die Sanierung des Ehrenmals frei gemacht hat. Und das auch noch genau an dem Tag, an dem vor 74 Jahren der Zweite Weltkrieg endete. Nach kriegerischen Jahrzehnten endlich Frieden für die Menschen in Europa und das Ende des Faschismus in Deutschland.

Dank der positiven Nachricht kann jetzt mit der dringend notwendigen Sanierung begonnen werden. Der Bund wird sich an der Sanierung mit Mitteln des mittlerweile achten Denkmalschutz-Sonderprogrammes in Höhe von bis zu 58.000 Euro beteiligen. Das Ehrenmal in Peheim ist aus bauhistorischer wie auch aus geschichtlicher Sicht ein bedeutendes Baudenkmal im Oldenburger Münsterland und damit ein Teil unseres kulturellen Erbes.

Ohne Mittel aus dem Denkmalschutzsonderprogramm ist vielen Orts der Erhalt von Denkmälern kaum zu bewerkstelligen. Die Mittel sind äußerst begehrt. Mein Hinweis kam dank Bürgermeister Ludger Möller an Pfarrer Börner und Herrn Wobbeler genau zur richtigen Zeit für die notwenige Sanierung.“

Die Kirche wurde 1851/1852 durch den Architekten Joseph Alexander Niehaus im Stil des Historismus erbaut. Der Kirchturm blieb als Wahrzeichen erhalten und wurde nach dem Krieg durch ein Mosaik der Münsterländer Bildhauers Werner Korsmeier erweitert.

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