Dürreschäden: Zusätzliche Flächen für Futteranbau wichtiges Signal für Tierhalter

Bundeskabinett verabschiedet neue Maßnahmen zur Bewältigung der Dürrefolgen

Bild: © Oliver Mohr/ pixelio.de Bild: © Oliver Mohr/ pixelio.de
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat heute im Bundeskabinett eine Verordnung vorgestellt, die es Landwirten angesichts der erheblichen Dürreschäden erlaubt, zusätzliche Flächen für den Anbau von Viehfutter zu nutzen. Dazu erklärt die CDU-Bundestagsabgeordnete Silvia Breher:

 „Ich freue mich, dass unsere Bundeslandwirtschaftsministerin die schwierige Situation der betroffenen Landwirte weiter eng verfolgt und ihnen mit zusätzlichen Maßnahmen schnell und unbürokratisch hilft.

Mit der neuen Regelung können die sogenannten ökologischen Vorrangflächen in diesem Jahr für Futterzwecke ausnahmsweise genutzt werden. Auf diesen Flächen dürfen Landwirte Zwischenfruchtmischungen, soweit es die Witterungsbedingungen zulassen, bereits jetzt aussäen und nach Ablauf von acht Wochen für Futterzwecke ernten.

Auch wenn mir bewusst ist, dass sich nicht alle Zwischenfruchtarten optimal zu Futterzwecken eignen und ausgesäte Zwischenfruchtbestände ebenfalls unter der anhaltenden extremen Trockenheit leiden werden, ist die beschlossene Maßnahme dennoch ein wichtiger und richtiger Schritt, um die Auswirkungen der Dürre so gering wie möglich zu halten.

Wenn sich Tierhalter aufgrund der Futterknappheit dazu gezwungen sehen, ihre Bestände zu reduzieren, ist das ein Warnsignal, dass wir nicht ignorieren dürfen.“

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