Baukindergeld: Keine Einschränkungen aufgrund der Quadratmeterzahl

Aus aktuellem Anlass Erklärung der heimischen Bundestagsabgeordneten Silvia Breher

© Silvia Breher © Silvia Breher
Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Details für das im Koalitionsvertrag vereinbarte Baukindergeld erklärt die heimische Bundestagsabgeordnete Silvia Breher:

"Das Baukindergeld wurde vereinbart, um gezielt Familien zu unterstützen. Dass die SPD jetzt eine Begrenzung nach Wohnfläche fordert, lässt die Unterschiede zwischen den Städten und den ländlichen Räumen außen vor.
Die Folge: Die meisten Familien, gerade auf dem Land und auch bei uns im Oldenburger Münsterland, würden vom Baukindergeld ausgeschlossen. Es müssen aber alle Familien vom Baukindergeld profitieren können, ohne dass ihnen die Wohnfläche vorgeschrieben wird. Ich möchte die ländlichen Räume stärken und nicht noch den Trend in die Städte unterstützen“, sagt Silvia Breher.  

 

Im Mai hatten die geschäftsführenden Vorstände der Koalitionsfraktionen folgende Details für ein Baukindergeld vereinbart: 1.200 Euro pro Kind und Jahr über einen Zeitraum von 10 Jahren sowie eine rückwirkende Geltung für alle Bauprojekte bzw. Käufe ab dem 1. Januar 2018. Die Voraussetzung: Das zu versteuernde Haushaltsjahreseinkommen liegt unter 90.000 Euro (Familie mit einem Kind). Pro weiterem Kind erhöht sich dieser Betrag um 15.000 Euro.


Aktualisierung 27. Juni 2018: EINIGUNG beim BAUKINDERGELD

Gestern hat in Berlin der Koalitionsausschuss getagt und sich am späten Abden darauf verständigt, dass das Baukindergeld ohne Beschränkung der Wohnfläche kommt. Die Details:

  • Ersterwerb von Neubau und Bestand vom 01.01.2018 bis 31.12.2020
  • 1.200 Euro je Kind und Jahr, 10 Jahre lang
  • Einkommensgrenze 75.000 Euro  jährl. plus 15.000 Euro pro Kind

"Eine sehr gute Entscheidung für Familien!" sagt Silvia Breher.

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